Praxis für Kinder und Jugendlichen- Psychotherapie - Dr. Elke Appel


Behandlung

Wer kann kommen?


In diese Praxis können Eltern mit Kindern ab 4-5 Jahren kommen, wenn psycho-soziale Auffälligkeiten, bzw.  Störungen aufgetreten sind. Jugendliche ab 16 Jahren können sich auch direkt an mich wenden. Ich behandle Jugendliche bis zum Alter von 21 Jahren.

Welche Probleme werden behandelt ?

Grundsätzlich können Sie mit allem zu mir kommen, was das Kind oder Sie als ein Problem ansehen und mit Leidensdruck (entweder beim Kind oder bei Ihnen) verbunden ist. Allerdings ist nicht immer eine Therapie erforderlich.  Der Therapiebedarf kann eventuell bereits im Erstgespräch  oder in den darauffolgenden probatorischen Sitzungen geklärt werden. Meine Behandlungsschwerpunkte liegen in den folgenden Bereichen:

  • Angststörungen: Typische Ängste der Kindheit (z.B. Trennungsangst), umschriebene Ängste wie zum Beispiel Prüfungsangst, Angst vor Tieren, soziale Angst, aber auch unspezifische Ängste wie sie im Rahmen von generalisierten Angststörungen, von Agoraphobie und Panikstörung auftreten.
  • Konzentrations- und Lernstörungen (ADHS)
  • Aggressive Verhaltensweisen und Probleme mit impulsivem Verhalten
  • Essstörungen
  • Zwangsstörungen
  • Psychosomatische Störungen (zum Beispiel Bauch- oder Kopfschmerzen) als Ausdruck von Stresserleben
  • Depressive Störungen  
  • Schlafstörungen
  • Enuresis, Enkopresis
  • Asperger Autismus (keine ursächliche Behandlung möglich, jedoch eine Modifikation von Symptomen)
  • Geschlechtsidentitätsstörungen, Sexuelle Reifungskrisen
  • Probleme mit Alkohol und Drogenkonsum, sowie exzessivem Medienkonsum

Wie arbeite ich ?

Ich arbeite nach den Grundsätzen der kognitiv-verhaltenstherapeutisch fundierten Psychotherapie. Damit ist gemeint, dass der Schwerpunkt meiner therapeutischen Arbeit auf der Arbeit mit ungünstigen (dysfunktionalen) Gedanken, Erlebnis- und Verhaltensweisen liegt. Diese gilt es zu modifizieren, da langfristig chronisch negative Gefühlszustände, geringes Selbstwertgefühl, soziale Zurückweisung, schulischer Misserfolg und Schädigung der körperlichen Gesundheit folgen können. Ziel der Therapie ist es unter anderem, dass das Kind oder der Jugendliche  lernt, diese ungünstigen Gedanken, Erlebnis- und Verhaltensweisen durch günstigere („funktionale“) zu ersetzen und dadurch in seiner Problemlösekompetenz insgesamt gestärkt wird.

Je jünger das Kind ist, desto stärker wird die Familie und das weitere Umfeld (Kindergarten, Schule) in den Therapieprozess mit einbezogen.  Im Jugendalter steht der Jugendliche im Mittelpunkt der Therapie. Die Familie wird - mit Einverständnis des Jugendlichen -  nur dann stärker einbezogen, wenn sie bei der Entstehung der Probleme eine wesentliche Rolle spielt. In jedem Fall gilt aber, dass die Familie auch zur Lösung des Problems beitragen kann.

Es ist mir auch wichtig, dass - bei allem Ernst - der Spaß in der Therapie nicht zu kurz kommt. Daher gebe ich – meist am Ende der Therapiestunde auch Raum für das Spiel, auch wenn ich im klassischen Sinne keine Spieltherapeutin bin. Durch spielerische Mittel (Aufstellungen, Rollenspiel, Handpuppen) lassen sich Einsichten oft eindrücklicher und angenehmer vermitteln.